Senile Bettflucht

Frau H. – ich werde alt. Wirklich. Da krieche ich kurz nach Mitternacht bleiern müde in die Federn, schlafe wie ein Engelchen und bin PENG um halb Sechs wieder hellwach…

Hirn an Schlafzentrum: Halloo-hooo, weiterschlafen, es ist noch zu früh. Schlafzentrum schweigt. Hirn: Halloo-hooo… Schlafzentrum: Lass mich, ich bin wach. Hirn: Wie jetzt? Schlafzentrum: Wach. Ich streike. Diese irren Träume sind ja nicht auszuhalten, echt. Hirn: Das geht dich nichts an, ich bin für die Träume verantwortlich. Schlafzentrum: Aber ich muss sie mitanschauen. Hirn: Hör jetzt auf, ich will noch schlafen. Schlafzentrum: Vergiss es. Hirn: Echt, du doofe Nuss, ich möchte noch weiterschlafen. Schlafzentrum: Klar, bloss hast du grad schampar wenig zu melden.
Nun meldet sich auch noch der Verstand: Hört auf zu streiten, ich steh ja auf. Schlafzentrum: Siehste. Hirn: Blöde Pute. Verstand: Na dann gut Nacht…

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Immer diese Diskussionen. Manno! Ich bin also raus aus dem Bett, unter die Dusche, rein in die Kleider (dazwischen noch kurz eine Badezimmerfassadenrevision), Unterlagen packen  und tschüss. Viertel vor Sieben im Büro. Und was habe ich dort angetroffen? Leere! Aber das hatten wir ja gestern schon…