3-zehn

Dreizehn. 13. Drei-10. 3-Zehn. Drei-Zehn.

Ist die 13 nun eine Glücks- oder eine Unglückszahl? Beides. Beziehungsweise je nach dem, was man glaubt. Bei uns wird die 13 mit abergläubischen Geschichten gruselig geredet. In Japan ist die 13 eine Glückszahl – gleich wie in der jüdischen Tradition. Echt war. Und total praktisch. Ich find die 13 super. Denn je nach dem, wie man gerade drauf ist, kann man es sich zurechtbüscheln. Man kann sie als Glücksbringer sehen (und z.B. 13 Sushis bestellen….) oder man kann sich im Aberglauben wälzen und durchdrehen, wenn man in einem Hotel Zimmer Nr. 13 erhält. Es gibt Hotels, die führen Zimmer Nr. 13 übrigens gar nicht. Und es gibt Airlines, die haben keine 13 Reihe. Genau so, wie ein paar Kinos oder Theater.

Apropos Flugzeug: Wir schreiben Freitag, den 13. Beim 113 Einsatzes des Flugzeugs mit der Seriennummer 13.1313 bekommt Flug Nr. 1313 ein unerwartetes Problem. Der Copilot meldet den Notfall um 13.13 Uhr. Der Pilot, mit 13 Jahren Flugerfahrung, bleibt cool. Die Cabin-Crew verhält sich routiniert und beruhigt die 113 Passagiere. Der 13-jährige Königspudel des Maitre de Cabine juckt zu Hause aufgeregt aus dem Schlaf hoch. 13 Minuten später zuckelt das Flugzeug Richtung Landebahn 13. Diese wurde vor 13 Jahren neu gebaut.  Rund 13 Rettungsfahrzeuge stehen bereit, Sanität, Feuerwehr, Polizei. 13 km südlich des Flughafens bereitet man sich in der Notfallklinik auf eine mögliche Katastrophe vor. 13 zusätzliche Ärtze wurden aufgeboten. Der Flughafendirektor schaut nervös auf seine Uhr, eine IWC für 13’113 Franken, man gönnt sich ja sonst nichts. 13 Leute befinden sich im Tower und blicken nervös zum Flugzeug, welches sich schwankend der Landebahn nähert. Die Maschine setzt auf, schlingert durch den Schaumteppich und kommt 13 Sekunden später zum Stillstand. Der Sicherheitschef murmelt 13 mal „meine Güte“ und scheucht seine Leute auf ihre Positionen. 13 Minuten später steht fest: Alle Passagiere aus Reihe 13 sind tot, der Rest hat überlebt.

Die Frage ist jetzt nur: Hat die 13 nun Glück oder Unglück gebracht? Dies ist wohl – einmal mehr – eine Frage der Betrachtung…