Frau W.’s #Tweloreise

Ich begebe mich auf eine Reise. Eine Veloreise. Meine #Tweloreise.

Wie bereits berichtet, warten wundervolle fünf Wochen Ferien auf mich. Einen Teil davon werde ich auf dem Bike verbringen. Mit meiner #Tweloreise verbinde ich verschiedene Dinge, die für mich viel Freude und Lebensqualität bedeuten: Zeit mit den unterschiedlichsten Menschen verbringen, Zeit auf meinem Bike und auch Zeit mit mir. Verbunden mit Social Media. Daher auch der Name #Tweloreise, welcher sich aus Twitter und Veloreise zusammensetzt.

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Ich begebe mich auf eine Reise, die geplant und ungeplant zugleich abläuft. Die mir viel Freude aber sicher auch einige anspruchsvolle Momente bringen wird. Eine Reise, die ich mir selber schenke. Weil ich weiss, dass das jetzt genau das Richtige für mich ist.

Wie die Route aussehen wird, weiss ich noch nicht genau. Starten werde ich irgendwann in den ersten Augusttagen in Zürich oder auf der Lenzerheide. Dort fahre ich los und sehe, was passiert. Ich peile vorab verschiedene Orte an, was aber noch nicht heisst, dass ich dann auch tatsächlich dort durchfahre. Hilfreich ist mir hier die Website von SchweizMobil, auf welcher ich mögliche Routen einzeichnen kann und Informationen wie Streckenlänge, Höhenmeter, Steigungen etc. erhalte, was ich als sehr wertvoll erachte.

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Die Strecken fahre ich grösstenteils alleine. Diese Zeit mit mir hat eine für mich wichtige Qualität. Wenn es aber passt, bin ich ein paar gemeinsamen Kilometern mit velofahrenden Mitmenschen nicht abgeneigt.

Noch unklar ist, wie lange ich unterwegs bin. Ich lasse mich von meiner Lust, meinem körperlichen Zustand und vielleicht auch ein bisschen vom Wetter leiten, ohne Druck und ohne Vorgaben. Fünf Tage sind genau so in Ordnung wie fünfzehn Tage.

Ich bin noch nie mit Gepäck gefahren. Daher lasse ich auch offen, wieviele Kilometer ich am Tag fahren werde. Ich leiste mir den Luxus, auch einmal nur wenige Kilometer zu fahren oder wenn ich mag eben mehr. Vielleicht steige ich auch einmal in den Zug, um eine Teilstrecke zurückzulegen. Bei meiner Reise geht es ganz bestimmt nicht um sportliche Höchstleistungen.

Übernachten werde ich in Hotels/Gaststätten oder B&B’s. Ich bin nicht fürs campieren geboren – ich brauche mein Zimmer, mein Bett und mein Bad. Vielleicht bleibe ich auch einmal ein paar Tage an einem Ort und geniesse irgendeine unverschämt schöne Wellness-Anlage oder den endlosen Blick in eine Landschaft.

Unterwegs kehre ich bei Menschen ein, die gerade Zeit und Lust haben und mir ihre Gesellschaft aber vielleicht auch ein Bier, einen Teller Spaghetti oder gar ein Käsebrot anbieten. Oder ich treffe diese Menschen an irgendeinem Ort auf der Strecke. Zum Beispiel beim Kloster Einsiedeln, dem Giessbach-Hotel oder beim Bärengraben…

Ich werde einen Blog führen, Twitter und Facebook füttern und selbstverständlich auf Foursquare einchecken. Der offizielle Hashtag ist natürlich #Tweloreise.

Ein gesundes Mass an Vorbereitung ist für mich trotz viel Spontaneität und sich treiben lassen wichtig. Ich verbringe mehrere Stunden pro Woche auf dem Bike und spüre die Fortschritte mit grosser Freude. Bei netten Menschen über Social Media oder in tollen Läden wie Activ Sport Baselgia auf der Lenzerheide (dort habe ich meine beiden Bikes gekauft und bin hoch zufrieden), Transa beim Hauptbahnhof Zürich (tolle Beratung von bikebegeisterten Mitarbeitern) und VeloPlus (lustige Unterhaltung auf Twitter, welcher vielleicht noch ein paar Energieschübe o.ae. für meine Tour folgen) erkundige ich mich nach der richtigen Ausrüstung und ergänze das bestehende Material. Mit dem Kartenzeichnungs-Tool von SchweizMobil prüfe ich mögliche Strecken und verwerfe sie bei zu Tage kommenden, unmenschlichen Steigungen oder einer zu hohen Kilometerzahl auch mal wieder.

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Verbinden möchte ich das Ganze auch mit einem Beitrag an „I belive in you“ (Unterstützung von Schweizer Sportprojekten). Ich habe darüber berichtet und mache mir aktuell noch Gedanken, wie ich das vernetzen kann.

Und wer jetzt Lust hat, mich unterwegs zu treffen, kann sich hier in dieser Doodle-Umfrage eintragen (oder mich über Twitter, Facebook oder andere Kanäle kontaktieren). Dort sind Orte/Regionen meiner möglichen Route aufgeführt. Idealerweise mit (Twitter-)Name und genauer Ortsangabe für einen möglichen Treffpunkt eintragen – ich schreibe sie/ihn dann z.B. via Twitter an, wenn ich auf die Region zuradle. Wenn es vom Datum, meiner Route und von den Umständen her passt ist das prima und sonst trifft man sich bestimmt ein anderes Mal. Nach der Tweloreise ist vor der Tweloreise, sagt eine alte Tweloreisenweisheit.

Doodle-Auszug TweloreiseHurra, #Tweloreise – ich komme. Ob der geplanten Ungeplantheit fühlt es sich leicht und richtig an. Ich freue mich!

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