Frau W.’s #Tweloreise Tipps & Tricks Teil 2: Planung

Willkommen zu Teil 2 meiner #Tweloreisen Tipps & Tricks. Wenn ihr eine eigene #Tweloreise plant, sollten Ausrüstung und Planung auf eure individuellen Bedürfnisse abgestimmt werden. Meine Tipps & Tricks sind Empfehlungen, welche auf meinen persönlichen Erfahrungen basieren:

1. Ausrüstung (Bike, Material, Packliste)
2. Planung (Möglichkeiten für die Streckenplanung/Karten/Velowege sowie die Social Media-Begleitung)
3. Unterwegs (Hotels, öffentliche Verkehrsmittel, Verpflegung, Diverses)

Schon früh kam die Idee der #Tweloreise bei den Überlegungen zu meinen langen Ferien auf, im Frühjahr bloggte ich auch darüber. Nach und nach entstand dann die heutige Form der #Tweloreise. Klar war für mich: Ich würde alleine unterwegs sein, die Etappenwahl sollte spontan sein, ich wollte in Hotels übernachten, wenn möglich viele nette Leute treffen, die Reise mit Social Media verbinden und zwischen 5-15 Tagen unterwegs sein. Die #Tweloreise sollte unter dem Motto „alles kann und nichts muss“ stehen.

Die Schweiz als Reiseland lag nahe. Ich war gespannt darauf, die Schweiz vom Bike aus zu erleben, eine total andere Perspektive als vom Auto oder öV aus. Da ich mein Training erst Anfangs Jahr wieder aufnehmen konnte, setzte ich mir auch keine allzu grossen sportlichen Ziele. Für mich würde jeder Kilometer auf dem Bike ein Erfolg sein. Daher gestand ich mir von Anfang an zu, Teilstrecken mit dem Zug oder Bus zurück zu legen.

Ich erfasse meine sportlichen Aktivitäten schon lange auf Runtastic – dort erhält man alle möglichen Informationen – ob zurückgelegte Kilometer, Höhenmeter, Geschwindigkeit oder Dauer der Aktivität. Für mich war das auf dem Weg zurück eine tolle Motivation, ohne Leistungsdruck aber mit sichtbaren Fortschritten. So verwendete ich Runtastic auch auf der #Tweloreise und hatte die Kilometerzahl und Strecke auf meinem iPhone direkt am Lenker immer im Auge.

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Die Schweiz verfügt über ein gutes und super ausgeschildertes Velowegnetz. Bei Schweiz Mobil gibt es offizielle nationale, regionale und lokale Routen für Velofahrer und Mountainbiker. Ich habe mir im Vorfeld einige Publikationen besorgt (diese blieben dann auf der Reise aber aus Gepäck-Gewichtsgründen zu Hause), bin aber auch schon länger bei Schweiz Mobil Mitglied und kann so online erweiterte Funktionen nutzen. So zum Beispiel kann ich mögliche Routen online zeichnen und erhalte Informationen zur Kilometerzahl und den Höhenmetern. Das war für mich sehr wertvoll, um ein Ziel realistisch einzuschätzen. Ich merkte mir die Routen-Nummer/n und folgte den Wegweisern. Unterwegs gibt es auch immer wieder Infotafeln – das System ist durchdacht und gut gepflegt. Oft fuhr ich aber auch eine Zusatzschlaufe, weil ich einen Wegweiser verpasste oder schlicht und einfach anders fahren wollte. Als Richtwert war das Tool für mich aber sehr wertvoll. Es gibt auch eine zugehörige App, welche ich aber kaum einsetzte, da sie mir keinen Mehrwert bot. Vor allem wenn ich in den Bergen unterwegs bin, ist eine Papierkarte für mich unverzichtlich. Auf der #Tweloreise beschränkte ich mich dabei jedoch auf die Region Graubünden. Wenn ich einmal gar nicht mehr wusste, wo ich genau war oder wenn ich eine konkrete Adresse anfahren wollte, nutzte ich die mobile Version von Google Maps.

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Social-Media nutzte ich dazu, meine Kontakte auf meine #Tweloreise und mögliche Treffen aufmerksam zu machen. Ich berichtete in meinem Blog über das Projekt, kommunizierte dies über Twitter und Facebook und erstellte eine Doodle-Umfrage. Dort listete ich Regionen auf, die ich möglicherweise besuchen würde. Die Leute konnten sich eintragen und wenn ich in einer Region war, kommunizierte ich dies den im Doodle aufgeführten Leuten. In vielen Fällen kam so ein spontanes Treffen zu Stande. Zudem ergaben sich durch die Kommunikation auf Social Media tolle Reaktionen von verschiedenen Firmen, die mich auf der #Tweloreise unterstützten. Wer mich alles unterstützt hat und wen ich schlussendlich getroffen habe, ist in diesem Blogbeitrag nachzulesen.

Unterwegs nutzte ich zudem verschiedene Apps wie Meteo Schweiz für das Wetter, SBB für die Teilstrecken mit dem öffentlichen Verkehrt und Foursquare, um mich bei den Orten auf meiner Route einzuchecken. Dazu aber mehr im dritten und letzten Teil meiner Tipps & Tricks – demnächst in diesem Blog.