Ein Online-Blogstöckchen

Diese Woche wurde mir von Marie-Christine ein Blogstöckchen zugeworfen. Herzlichen Dank! Erst im August habe ich das Buchstöckchen von Wibke aufgeschnappt. Was ein «Blogstöckchen» ist, habe ich damals wie folgt weitergegeben:

«Ein Blogstöckchen besteht aus vorgegebenen Fragen, hat keine Deadline aber mitunter das Ziel Blogs und Blogger miteinander zu vernetzen. Man bekommt es (meist via Social Media-Plattformen) zugeworfen oder schnappt es sich. Man nimmt die Fragen auf, beantwortet sie in seinem Blog und wirft das Stöckchen weiter, bzw. lässt es sich schnappen.»

Bisher kannte ich nur Blogstöckchen, bei denen identische Fragen zu einem Thema beantwortet wurden.  In dieser Variante hier ändern die Fragen – auch ein spannender Ansatz. Und hier nun die Fragen von Marie-Christine, welche sie in ihrem Blogbeitrag gestellt hat.

1. Welche fünf Keywords treffen auf dich zu?
Lassen wir doch einfach den Moment sprechen: Authentisch. Kreativ. Begeisterungsfähig. Reflektiert. Bergverliebt.

2. Wenn morgen das Internet abgestellt wird, dann bedeutet das für mich persönlich, …
…Neuland!

3. Dein Gegenüber rechnet dir vor, wie lange es noch bis zur Pensionierung dauert, damit es sich mit diesem Social-Media-Hype nicht mehr beschäftigen muss. Was sagst du?
Ich japse. Und gehe die Pflanzen giessen.

4. Wie bleibst du über das, was die Welt bewegt, auf dem Laufenden?
Ich nutze alle möglichen Kanäle. Ich höre Radio, schaue Fernsehen, lese Zeitung, informiere mich über die verschiedensten Online-Möglichkeiten und tausche mich mit Leuten aus. Wichtig finde ich es dabei, mir eine eigene Meinung zu bilden und mich nicht mit der erstbesten Aussage zufrieden zu geben. Boulevardmedien meide ich wenn möglich.

5. Welches ist das bisher beste Social Media Event, an dem du teilgenommen hast?
Begeistert bin ich immer noch von der re:publica oder der TEDxZurich. So viel geballte Inspiration finde ich wohltuend und bereichernd. Aber natürlich bin ich auch Fan von den TwiNas, eine gute Sache (kommt ihr auch mal?).

6. Wie findet ein Newbie Anschluss an die Schweizer Online-Szene?
Das kommt ein bisschen auf die Motivation an. Aktiv aber nicht zu aufdringlich sein. Sich mit dem Gegenüber befassen und auf Augenhöhe kommunizieren. Events besuchen und sich vernetzen. Geduld haben und nicht zu verkrampft dem Erfolg (ist eh relativ) nachrennen. Authentisch bleiben – eine Rolle zu spielen fliegt eh auf. Ganz wichtig: Freude an der Sache haben.

7. Welches sind deine drei Lieblings-Apps?
Runtastic: Damit bike ich durch die Gegend und kann sowohl die Routengegebenheiten wie auch meine Fortschritte super nachvollziehen.
Shazam: Musik spielt eine wichtige Rolle in meinem Leben. Befinde ich mich irgendwo und es läuft coole Musik, die ich nicht kenne – Shazam richtets (meistens).
Evernote: Einen Gedanken festhalten. Ideen verwalten. (M)ein virtuelles Gedächtnis.

8. Wir basteln und ein Social-Media-Bullshit-Bingo. Welche fünf Begriffe dürfen auf keinen Fall fehlen?
Nur fünf? Oh Mann… Also gut: Hashtag. Community. Content. RL. Nonmention.

Und hier meine Fragen für das #OnlineStöckchen, die ich in die Weiten der Blogwelt werfe. Mag es auffangen, wer mag…

1. Auf welcher Plattform warst du zuerst unterwegs? Was war deine Motivation?

2. Wie erklärst du einem Menschen, der sich überhaupt nicht damit auskennt, Twitter?

3. Wo befindet sich dein Smartphone über Nacht – und warum?

4. Welche Online-Tools kannst du empfehlen?

5. Ist es dir wichtig, wie viele Follower/Freunde du hast? Warum ja/nein?

6. Gehst du an Social Media-Treffen und warum tust du es (oder eben nicht)?

7. Gehst du bewusst mit deiner Online-Zeit um und möchtest du diesbezüglich etwas ändern?

8. Was steht in deiner Twitter-Bio und was möchtest du damit aussagen?

9. Hast du schon einmal einen total emotionalen Post abgesetzt, was ist danach passiert und was hast du daraus gelernt?

10. Welche fünf Begriffe beschreiben dein aktuelles Befinden?

Viel Spass mit dem #OnlineStöckchen und bis bald!

11 thoughts

  1. Pingback: klaeuiblog
  2. Vielen Dank, Bettina, du kommst hier richtig wunderbar authentisch rüber … natürlich nur, soweit ich das überhaupt beurteilen kann. Ist nur bei bisschen wenig Käse drin 😉 Und Bullshit Bingo? Da darfst du natürlich auch gerne noch ein paar weitere anfügen, wenn du möchtest.

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