Das «Sachen-halt-Stöckchen»

Mit Freude habe ich ein von Daniel Menna zugeworfenes Blockstöckchen aufgefangen. Es ist mein viertes Bloggstöckchen. Ich habe es «Sachen halt-Stöckchen» genannt, in Anlehnung an den Herkunftsblog. Davor gab es schon das «Buch-Stöckchen», das «Online-Stöckchen» und das «20 Dinge-Stöckchen».

Ein Blogstöckchen besteht aus vorgegebenen Fragen und hat das Ziel Blogger miteinander zu vernetzen. Man bekommt es zugeworfen oder schnappt es sich einfach irgendwo auf. Man beantwortet die Fragen im eigenen Blog und wirft das Stöckchen weiter. Bei manchen Blogstöckchen werden die gleichen Fragen weitergegeben, bei anderen werden neue Fragen gestellt. Ein Verfallsdatum gibt es nicht.

Und hier nun die fünf Fragen des «Sachen-halt-Stöckchens» und meine Antworten.

Hat dich Twitter schon dazu veranlasst, die eine oder andere Position zu überdenken?
Ja. Definitiv. Und dies meist bei Themen oder in Situationen, bei denen sich der oder die Verursacher/in dessen wohl gar nicht bewusst war. Das ist aber nicht auf Twitter beschränkt, ich bin on- und offline offen für andere Meinungen und Argumente. Es sei denn, eine Meinung wird mir aufgezwungen.

Für wen schreibst du deinen Blog?
Beim Start vor über fünf Jahren schrieb ich den Blog für ausgewanderte Freunde. Damals hiess der Blog auch noch «Bericht aus Zürich». Mittlerweile sind die Auswanderer alle wieder zurück in der Schweiz, die Freude am bloggen aber ist geblieben. Seit dem Beitritt zu den Ironbloggern Schweiz blogge ich auch wieder regelmässig. Und für wen ich ihn jetzt schreibe? Für dich und mich.

Findest du Menschen, die zu Fondue Rotwein trinken, befremdlich, bzw.: könntest du mit solchen Menschen befreundet sein?
Jeder so wie er will. Das hat etwas mit Toleranz zu tun. Und wenn es einem stört, dass am Tisch sitzende Freunde Rotwein zum Fondue trinken, dann sorgt man einfach dafür, dass es wenigstens guter Rotwein ist.

Welche Rolle spielt für dich die lokale Berichterstattung (Lokalzeitungen + Webseiten, Lokalradio und -TV)?
Ich mag und konsumiere die lokale Berichterstattung. In den Ferien und in den Bergen mehr als im Alltag. Dabei spielt mir die Form keine Rolle. Von Zeitung über Web und Radio hin zu TV. Die besten lokalen News erfährt man allerdings im Dorfrestaurant…

Immer wieder heisst es, das Internet mache die herkömmlichen Medien obsolet. Trotzdem ist es für viele Menschen eine grosse Sache, wenn sie in der Zeitung oder im TV erscheinen. Was glaubst du, warum ist das so?
Das eine hat für mich nichts mit dem anderen zu tun. Sprich, die Plattform spielt keine Rolle. Es gibt einfach Menschen, für die ist es aufregend (oder auch schon Sucht), überhaupt in irgendeiner Form im Rampenlicht zu stehen – andere können sich das nicht vorstellen.

Und hier die fünf Fragen des «Sachen-halt-Stöckchens», damit ihr sie einfach in euren Blog kopieren könnt. Schnappt es euch – viel Spass!

  1. Hat dich Twitter schon dazu veranlasst, die eine oder andere Position zu überdenken?
  2. Für wen schreibst du deinen Blog?
  3. Findest du Menschen, die zu Fondue Rotwein trinken, befremdlich, bzw.: könntest du mit solchen Menschen befreundet sein?
  4. Welche Rolle spielt für dich die lokale Berichterstattung (Lokalzeitungen + Webseiten, Lokalradio und -TV)?
  5. Immer wieder heisst es, das Internet mache die herkömmlichen Medien obsolet. Trotzdem ist es für viele Menschen eine grosse Sache, wenn sie in der Zeitung oder im TV erscheinen. Was glaubst du, warum ist das so?