Die re:publica 14. Einfach #Hach

Die re:publica in Berlin ist eine der grössten und wichtigsten Konferenzen rund um das Leben im digitalen Zeitalter. Im Jahr 2007 ursprünglich als Bloggertreffen gegründet, hat sich die Konferenz stetig weiterentwickelt. Sie spricht mit ihrem breiten Themenspektrum nicht nur Internet-Spezialisten an, sondern alle am digitalen Leben und dessen Facetten interessierten Personen. Vor-, Mit- und Querdenker des Netztes boten den über 6’000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern vom 6. bis 8. Mai 2014 auf rund 17 Bühnen über 250 Stunden Programm.

Zum zweiten Mal reiste ich für die re:publica nach Berlin, noch geflasht vom ersten Mal und mit grosser Vorfreude auf das zweite Mal. Im Gepäck Laptop, Power-Bank für das Smartphone, Traubenzucker und bequeme Schuhe.

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In diesem Jahr konnte man an der «pre:publica» bereits am Vorabend einchecken und sich so die langen Schlangen am Eröffnungstag ersparen. Gesagt, getan. Kaum mit dem «First»-Badge ausgestattet traf ich bereits auf die ersten bekannten Gesichter. Nicht ohne Grund wird die re:publica auch «Klassentreffen» genannt. Bereichernd daran ist für mich jedoch: Die eigene Social Media-Klasse wird mit jeder Veranstaltung grösser. Aus digitalen Figuren werden echte Menschen. Neue Gesichter, neue Eindrücke, neue Freundschaften. Ich traf viele tolle Menschen und ich freue mich darauf, den Kontakt auch dank Social Media über die Landesgrenzen hinaus aufrecht zu halten.

Übrigens gab es von Moo ein cooles Angebot für Gratis-Visitenkarten, welches ich gerne nutzte, meine Sujets selber zusammenstellte und die Karten mit viel Freude verteilte. Übrigens lieft das Sujet #Hach am besten. Gefolgt von #Kreischi und #Käsebrot. Doch das nur am Rande.

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Das Programm tönte vielversprechend. Das diesjährige Motto «Into the wild» befasste sich mit der «ungezähmten Netzkultur», dem Kampf gegen die Überwachung und auch mit Ansätzen, wie die Gesellschaft und das Internet in naher Zukunft verstanden und verbessert werden können. Und Edward Snowden war zwar nicht anwesend aber präsent. Im Laufe der Konferenz kam bei mir die Frage auf, was Freiheit für den Einzelnen und die Gesellschaft als Ganzes überhaupt bedeutet. Wie schützt man sie, ohne die Mittel dafür einzusetzen, welche die Freiheit auch gleichzeitig gefährden? Viel Stoff zum Nachdenken aber auch viel Inspiration, Fachwissen und kreativen Input. Eine App und die guten alten Programmübersichten aus Papier halfen mir, das Programm im Griff zu haben. Oft fanden zeitgleich spannende Sessions statt und ich musste Prioritäten setzten. Zum Glück kann man sich einen Grossteil der Sessions nachträglich noch via Youtube anschauen. Und manchmal setzte ich mich, geflutet von den vielen Eindrücken, auch einfach im Innenhof an die Sonne.

Die letzten Sessions fanden bis 21 Uhr statt. Danach boten sich unzählige Möglichkeiten für das Abendprogramm. Ob ein gemütliches Abendessen mit einer spontan zusammengewürfelten Truppe oder offizielle Partys und Anlässe – das Networking und Socializing ging oft bis in die frühen Morgenstunden weiter.

Die Fotos waren in diesem Jahr ganz klar vom Selfie-Trend geprägt. Ich lasse die Bilder sprechen…

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An der Abschlussveranstaltung, an welcher traditionell gemeinsam die Karaoke-Version von «Bohemian Rhapsody» von Queen gesungen wurde, lagen unter anderem folgende Zahlen zur re:publica 2014 vor:

  • Über 6’000 Besucherinnen und Besucher (Verhältnis Frauen zu Männer 40:60)
  • 525 Helferinnen und Helfer
  • Der jüngste Speaker war 12 Jahre alt, der weiseste Helfer 75
  • Es gab bis zu diesem Zeitpunkt 88’974 Tweets mit dem Hashtag #rp14 (15’198 Twitter-User, Reach 193’211’364)

Und dann waren da auch noch ganz viele Schweizerinnen und Schweizer. Ein Teil davon schaffte es auf ein Foto von Mike Flam.

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Die nächste re:publica findet vom 4. bis 6. Mai 2015 in Berlin statt. Informationen zur re:publica sind auf der Website der re:publica zu finden.

In meinem nächsten Blogbeitrag werde ich mich zu verschiedenen Sessions äussern, bzw. dazu verlinken. Doch jetzt rufen die Strassen von Berlin – und Schlaf muss ich auch noch nachholen…

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