«I love Vine»

Kennt ihr Vine? Das steht für «Video-Network» und ist eine kostenlose App, mit der Videos mit einer maximalen Länge von 6 Sekunden aufgenommen und über Twitter und Facebook mit anderen geteilt werden können. Man kann ein Video am Stück oder mit Zwischenstopps aufnehmen. Bei abspielen läuft das Video im Loop. Vine funktioniert wie viele andere soziale Netzwerke – man folgt einander, kann liken, re-vinen und kommentieren und nutzt bei den Begleittexten oder Kommentaren Hashtags. Vine wurde 2012 gegründet und im gleichen Jahr von Twitter übernommen. Seit Januar 2013 ist Vine als App verfügbar. Vines können vielseitig genutzt werden. Sogar Imagefilme und Ratgeber entstehen auf Vine.

Mein erstes Vine habe ich im Mai 2013 erstellt, Rahel und Aldo haben mich an der re:publica in Berlin auf den Geschmack gebracht. In der  Zwischenzeit ist das eine oder andere Video entstanden. Ihr könnt Vine auch über die Website selber konsumieren, erstellt werden können die Videos aber nur über die App.

Anleitung für die Aufnahme über das Smartphone:

  • App öffnen und rechts oben auf das Kamerasymbol tippen
  • Die Aufnahme startet, sobald man den Bildschirm mit dem Finger berührt. Man kann die Aufnahme nun beliebig variieren und durch das antippen des Bildschirms verschieden lange Sequenzen aufnehmen.
  • Beachten: Der Ton kann im Nachhinein nicht verändert werden – also entsprechend auf die Musik/Geräusche im Hintergrund achten…
  • Der grüne Balken am oberen Bildschirmrand zeigt, wie viele Sekunden bereits aufgenommen wurden
  • Tippt man auf das X links im grünen Balken, kann man das Video löschen (verwerfen) oder speichern und später weiterbearbeiten. Tippt man auf den Pfeil rechts aussen, wird das Video zu diesem Zeitpunkt beendet und ist entsprechend keine 6 Sekunden lang.
  • Sobald die maximale Aufnahmedauer erreicht ist, läuft das Video bereits im Loop (es ist noch nicht veröffentlicht)
  • Über die Funktion «Bearbeiten» rechts oben am Bildschirmrand hat man nun die Gelegenheit die Reihenfolge der einzelnen Sequenzen zu ändern (danach «speichern»).
  • Weiter geht es über den grünen Button im unteren Bildschirmbereich (das Video ist immer noch nicht veröffentlicht)
  • Nun kann ein Begleittext erfasst werden. Ebenso kann der Standort (lasse ich weg, es bedingt zudem die Aktivierung des Standortdienstes) und Kanal (Themenzuordnung) gewählt werden.
  • Ebenso kann man festlegen, wo man das Video veröffentlichen will. Zu Wahl stehen Vine selber, Twitter und Facebook.
  • Erst mit antippen der Taste «Fertig» am unteren Bildschirmrand wird das Video veröffentlicht. Die App bleibt hier bei mir manchmal hängen – einfach schliessen und wieder öffnen, das Video ist trotzdem bereits veröffentlicht.

vine bildschirm

Nun gibt es noch ein paar Zusatzfunktionen (Symbole erscheinen am unteren Bildschirmrand, sobald man auf das Kamerasymbol getippt hat). Die Funktionen von links nach rechts:

  • Kamera-Ausrichtung: Wechsel der Kameraperspektive (Vorder-/Rückseite). Prima für Selfie-Aufnahmen.
  • Raster: Praktisch um sicherzustellen, dass ein Objekt bei sequenziellen Aufnahmen im gleichen Bereich bleiben.
  • Fadenkreuz: Wie bei den Foto-Apps für Schärfe und Lichteinstellungen. Bei Nahaufnahmen sehr empfohlen.
  • Ghost: Das letzte Bild der Sequenz wird überschneidend eingeblendet (nur bei der Aufnahme). Damit kann man sicherstellen, dass die Bilder einzelner Sequenzen exakt übereinander liegen.
  • Sessions: Hier sind die gespeicherten Videos abgelegt.

Natürlich kann man auch Accounts folgen, tolle Vines entdecken (und re-vinen…) und was ziemlich witzig ist: Man kann auch private Vines über die Nachrichten-Funktion versenden. Über das Lautsprechersymbol im Bild links oben kann der Ton beim abspielen aktiviert oder deaktiviert werden. Meinen Account findet ihr natürlich unter Frau_W  Ich kann euch Vine nur empfehlen – einfach ausprobieren! Viel Spass!

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