Bücher sind toll!

Auf Facebook wurde ich von Rene Roediger nominiert, zehn Lieblingsbücher zu nennen, bzw. Bücher, die mein Leben verändert haben. Bücher und Geschichten sind seit jeher wichtig für mich. Jedes gelesene Buch hat mich in irgendeiner Form berüht und begleitet. Sonst hätte ich es bestimmt nicht zu Ende gelesen. Meine Kindheit habe ich lesend verbracht, wenn ich nicht gerade auf einem Apfelbaum herumkletterte oder selber Geschichten niederschrieb.

Für jedes Buch gibt es seine Zeit

Zehn Lieblingsbücher zu definieren dünkt mich ob der Menge des Gelesenen unmöglich. Ich nehme daher einfach die Bücher, die aktuell auf den unzähligen Bücher-Stapeln in meiner Wohnung zuoberst liegen. Darunter hat es durchaus Bücher mit Lieblingsbuch-Potential.

 

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Das Geräusch einer Schnecke beim Essen“ (Bailey): Eine mein Innerstes berührende Geschichte einer ungewöhnlichen Freundschaft zwischen einer ans Bett gefesselten Journalistin und einer Schnecke. Und eine Geschichte über das Entdecken der Langsamkeit.

Die Zeit, die Zeit“ (Suter): Ein Versuch, die Zeit zurückzudrehen um Verlust und Trauer zu bewältigen und im Aussen zu finden, was man eigentlich nur in seinem Inneren finden kann. Es gibt kaum ein Buch von Suter, welches ich nicht mag.

Der grosse Trip“ (Strayed): Eine Geschichte über eine Reise. Über tausend Meilen alleine zu Fuss durch die Wildnis und zu sich selber. Und immer wieder fasziniert mich dieser eine Punkt, den alle irgendwann erreichen, die so etwas durchziehen. Egal ob auf dem Jakobsweg, Pacific Crest Trail oder auf einer weniger gehypten Route.

Liebesfluchten“ (Schlink): Ich mag seine subtile Art, aus dem Leben zu erzählen. Sieben Geschichten über die Liebe und ihre Verstrickung mit der Zeit.

Der moderne Spiesser“ (Förster/Loring): Die perfekte Anleitung, wie man sich als Spiesser zu verhalten hat. Mein Entzücken kennt keine Grenzen. Gekauft in Berlin am Prenzlauer Berg. Ich mein ja nur…

Die Enden der Welt“ (Willemsen): Das Schreiben und Denken von Roger Willemsen begleitet mich schon lange durch mein Leben. In diesem Buch sucht er seine ganz persönlichen Enden der Welt. Und irgendwie findet er sie, bleibt aber Suchender.

Business Model Generation“ (Osterwalder/Pigneur): Dieses Business-Buch war mir schon oft eine wertvolle Stütze in meinem Berufsleben. Und die Denkansätze eigentlich auch sonst. Gute Veränderungen zu bewirken ist toll.

Ein Leben am Limit“ (Jent/Koller): Dieser Mensch und sein unbändiger Wille, die eigenen Grenzen zu sprengen beeindruckt mich tief. Durch einen Unfall mit 18 Jahren blind, gelähmt und sprechbehindert hat Nils Jent Unvorstellbares erreicht.

Schachnovelle“ (Zweig): Eines der wenigen in der Schule gelesenen Bücher, welches mir nachhaltig in Erinnerung geblieben ist. Manchmal ist das Leben ja wie ein grosses Schachbrett – dieses Spiel zu beherrschen kann nie schaden.

Das sind nur neun statt zehn Bücher, wie rebellisch. Und es ist üblich, weitere Personen zu nominieren, was ich auch nicht tue – wer will, darf die Nomination gerne aktiv aufnehmen. Ich lege mich jetzt aufs Sofa und lese. Bücher sind toll!

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