Snapchat-Interview bei Bernet_PR

Bernet_PR ist eine in Zürich ansässige Kommunikationsagentur und begleitet Kunden strategisch bei der Umsetzung von wirksamer Gesamtkommunikation. In ihrem Blog portraitieren sie in einer Interview-Serie Blogger, Twitterer, Facebooker und neu auch Snapchater. Natürlich habe ich mich gefreut, als Irène Messerli, Co-Inhaberin und Co-Geschäftsleiterin, auf mich zukam und gefragt hat, ob ich beim ersten Snapchat-Interview mitmachen würde.

Auszüge aus dem Original-Interview (April 2017)

Frau W. alias Bettina Werren ist Snapchaterin der ersten Stunde. Bei Snapchat fasziniert sie das unperfekte Inszenieren von Marken und Menschen.

Zu Beginn nutzte Bettina Snapchat nur privat. Nach und nach interessierten sich immer mehr Leute für Snapchat und fragten sie um Rat und Tipps. Daraus entstanden How-to-Workshops und in der Folge strategische Beratungs-Aufträge, die heute verschiedene Snack-Stories-Formate umfassen.

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Auf die Frage, warum ich snapchate:
Snapchat ist eine grosse Portion Augenzwinkern – man nimmt sich selber nicht so ernst. Mir gefällt das Ursprüngliche und Einfache von Snapchat enorm. Ein erholsamer Kontrapunkt zur sorgsam inszenierten Perfektion und den bewusst langlebigen Inhalten auf Social Media-Plattformen wie Instagram. Wobei man sich auf Snapchat ja auch inszeniert – aber gefühlt nur für den Moment und herrlich unperfekt.

Zur Frage, ob es sich Snapchat lohnt:
Als Privatperson auf jeden Fall, wenn man Spass an dieser Art der Kommunikation hat. Und zwar in jedem Alter, obwohl die Hauptzielgruppe eher jung ist. Damit sind wir aber bei einem wichtigen Punkt: Viele der jüngeren Snapchat-User folgen keinen oder nur sehr wenigen Marken. Die Jungen lieben das Vergängliche an Snapchat und nutzen grösstenteils die Chatfunktion. Marketers wittern das grosse Geschäft und stürzen sich auf Snapchat, um die Jungen zu erreichen. Sie tun das allerdings oft mit der alten Marketing-Denke – mit hölzernen, zu perfekten werberischen Inhalten. Eine Marke sollte den Mut haben, ihre visuelle und inhaltliche Präsenz stark zurück zu nehmen und Inhalte posten, die junge User ansprechen. Ein Wundermittel ist Snapchat nicht – richtig angewendet aber definitiv eine tolle Option für Marken.

Zur Website mit dem kompletten Interview geht es hier.

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